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Kameradschaft Mariapfarr - Vereinsgeschichte

120 Jahre Kameradschaftsbund MARIAPFARR
1870 bis 1990


1870
Gründung des Ersten Lungauer Militärveteranenvereines mit Sitz in TAMSWEG, zu dessen Einzugsgebiet auch MARIAPFARR gehört.

Zweck des Vereines: Pflege der Kameradschaft, Unterstützung von in Not geratenen Mitgliedern und deren Hinterbliebenen (Arzt-, Medikamenten- und Kurkostenersatz oder Beihilfen, Gewährung von Darlehen), Letztes Geleit für verstorbene Kameraden mit militärischen Ehren.

1905
Anschaffung und Weihe einer eigenen Vereinsfahne für MARIAPFARR.

1914
Die Filialen MARIAPFARR und MAUTERNDORF wählen eigene Vereinsausschüsse, halten eigene Jahreshauptversammlungen ab und kommen von nun an selbst für die Ausgaben auf. Somit wurde die endgültige Trennung vom Hauptverein in TAMSWEG vollzogen.

1921
Der Verein führt nunmehr die neue Bezeichnung Kriegerverein MARIAPFARR.

1924
Zum Gedenken an die 100 gefallenen Kameraden der Pfarrgemeinde wurde am 7. September 1924 das Kriegerdenkmal eingeweiht. Es war von Herrn Pfarrer MÜHLBACHER entworfen und modelliert worden.

1931

Am 9. August wurde das Kriegerdenkmal in GÖRIACH eingeweiht.

1938

Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich wurde der Kriegerverein in den NS-Reichskriegerbund eingegliedert. Am 31. Juli wurde die Fahne von MARIAPFARR „im Zehenthofe in GÖRIACH feierlich hinterlegt“.

1949

Am 26. Mai fand beim THOMALWIRT in MARIAPFARR eine Versammlung unter dem Vorsitz des „gewesenen Obmannes des Kriegervereines MARIAPFARR“, Josef SEITLINGER, statt. Es wurde beschlossen, sobald als möglich einen Kameradschaftsverein aufzustellen und die Beschaffung von entsprechenden Satzungen zu erreichen. Weiters wurde die Wahl einer Vereinsleitung durchgeführt, die als Obmann Josef SEITLINGER, DENGG in WEIßPRIACH, als seinen Stellvertreter Michael LÜFTENEGGER, Fingerlossohn in STRANACH, ergab. Zum Hauptmann wählte man Hans SEITLINGER, BARTEI in TSCHARA, zu seinen Stellvertretern Johann MACHEINER, SCHNEIDER in SEITLING, Jakob FINGERLOS, URSTIFT in MARIAPFARR, und Alois LANKMAYER, THOMALWIRT in MARIAPFARR. Dieser wurde zugleich zum Geschäftsführer bestellt.

1950

Glockenweihe am 14. und 15. Oktober für die Pfarrkirche und die Filialkirchen in ALTHOFEN und WEIßPRIACH. Nach einer Weihestunde für die Vermissten und Gefallenen der Pfarrgemeinde läutete die Kriegerglocke zum ersten Mal. Die anderen Glocken folgten nach zehn Minuten. Die Fenster der Häuser waren mit brennenden Kerzen geschmückt.

1950

Für jeden Gefallenen beider Weltkriege wurde von deren Angehörigen entlang des Totengassl zwischen MARIAPFARR und ALTHOFEN ein Birkenbäumchen gepflanzt (Heldenallee).

1955

17. und 18. September: Weihe der Kriegergedächtnisstätte MARIAPFARR (Krypta) und 50-Jahr Jubiläum der Kriegerfahne.

1957

11. August: Die ersten Reservisten des Bundesheeres traten dem Kameradschaftsbund MARIAPFARR bei.

1963

9. Juni: Weihe des Kriegerdenkmales in ST. ANDRÄ.

1967

Der langjährige Obmann Josef SEITLINGER trat ab. Zum neuer Obmann wurde Herbert BREITSCHÄDEL, PERNER-BRUCKDORF gewählt.

1968

Aufstellung des Schützenzuges MARIAPFARR. Dieser ist ein Teil der Kameradschaft MARIAPFARR.

1978

Am 5. November starb Alois LANKMAYER, der durch 50 Jahre die Geschicke des Vereines als Geschäftsführer wesentlich mitgestaltet hatte.

 

wird fortgesetzt!