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Kameradschaft Mariapfarr - Home

Kameradschaft Mariapfarr

Obmann Ing. Anton Sagmeister
Pfarrstraße 206
5571 Mariapfarr

Tel.: 06473-8270
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 Sagmeister Anton

 

 

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Kameradschaft Mariapfarr - Vorstand

Der Vorstand der Kameradschaft Mariapfarr im Vereinsjahr 2017

 

17KBMaPf Vorstand

v.l. GF Horst Scharfetter, Obm. Anton Sagmeister, 1. Hptm Anton Schilcher, 2. Hptm Bernhard Moser, ObmStv. Hannes Singer.

 

 

 

17KBMaPf Aussch

Ausschussmitglieder, Vertrauensmänner und Vorstand

Kameradschaft Mariapfarr - Aktuelles

Am 8. Oktober fand der diesjährige Kameradschaftstag der Kameradschaft Mariapfarr statt.

 

Zahlreiche Kameraden und Mitglieder der Gemeinden Mariapfarr, Göriach, St. Andrä und Weißpriach  trafen sich zu ihrem Gedenktag und anschließender Jahreshauptversammlung 2017. Den Auftakt bildete eine Messe in der Pfarrkirche Mariapfarr, welche von Pfarrer Mag. Bernhard Rohrmoser in würdiger Weise zelebriert  und von der Trachtenmusikkapelle Mariapfarr  umrahmt wurde. Anschließend fand beim Kriegerdenkmal eine Kranzniederlegung zu Ehren aller vermissten und gefallenen Kameraden beider Weltkriege statt.

Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung, welche im Gasthof Örglwirt stattfand, begrüßte der Obmann Anton Sagmeister im besonderen Pfarrer Mag. Bernhard Rohrmoser, Bezirksobmann Hannes Siebenhofer, Bürgermeister von Mariapfarr Franz Doppler, die Trachtenmusikkapelle Mariapfarr und Obleute der Schützenkompanie Mariapfarr.

Im Anschluss wurde an die im abgelaufenen Vereinsjahr  verstorbenen Kameraden gedacht. Darauf wurde der Tätigkeitsbericht, der Kassabericht und Bericht der Kassaprüfer vorgetragen und die Entlastung vorgenommen.  Die Vertrauensmänner wurden zum Großteil wieder bestätigt.

  17ÖKBMaPf

Im würdigen Rahmen, unter Anwesenheit des Bürgermeisters und des Bezirksobmannes, wurden die Ehrungen durchgeführt. Im Bild sind die anwesenden Geehrten mit den Ehrengästen und dem Vorstand zu sehen.

Landesehrenzeichen in Gold: Johann Schittter
Verdienstmedaille Silber: Peter Macheiner, Karl Moser, Peter Schlick
50 jährige Mitgliedschaft: Peter Schreilechner
40 jährige Mitgliedschaft: Herbert Bacher, Peter Lerchner, Georg Macheiner, Anton Schilcher, Roman Strassmayr
25 jährige Mitgliedschaft: Horst Scharfetter

Kameradschaft Mariapfarr - Vereinsgeschichte

120 Jahre Kameradschaftsbund MARIAPFARR
1870 bis 1990


1870
Gründung des Ersten Lungauer Militärveteranenvereines mit Sitz in TAMSWEG, zu dessen Einzugsgebiet auch MARIAPFARR gehört.

Zweck des Vereines: Pflege der Kameradschaft, Unterstützung von in Not geratenen Mitgliedern und deren Hinterbliebenen (Arzt-, Medikamenten- und Kurkostenersatz oder Beihilfen, Gewährung von Darlehen), Letztes Geleit für verstorbene Kameraden mit militärischen Ehren.

1905
Anschaffung und Weihe einer eigenen Vereinsfahne für MARIAPFARR.

1914
Die Filialen MARIAPFARR und MAUTERNDORF wählen eigene Vereinsausschüsse, halten eigene Jahreshauptversammlungen ab und kommen von nun an selbst für die Ausgaben auf. Somit wurde die endgültige Trennung vom Hauptverein in TAMSWEG vollzogen.

1921
Der Verein führt nunmehr die neue Bezeichnung Kriegerverein MARIAPFARR.

1924
Zum Gedenken an die 100 gefallenen Kameraden der Pfarrgemeinde wurde am 7. September 1924 das Kriegerdenkmal eingeweiht. Es war von Herrn Pfarrer MÜHLBACHER entworfen und modelliert worden.

1931

Am 9. August wurde das Kriegerdenkmal in GÖRIACH eingeweiht.

1938

Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich wurde der Kriegerverein in den NS-Reichskriegerbund eingegliedert. Am 31. Juli wurde die Fahne von MARIAPFARR „im Zehenthofe in GÖRIACH feierlich hinterlegt“.

1949

Am 26. Mai fand beim THOMALWIRT in MARIAPFARR eine Versammlung unter dem Vorsitz des „gewesenen Obmannes des Kriegervereines MARIAPFARR“, Josef SEITLINGER, statt. Es wurde beschlossen, sobald als möglich einen Kameradschaftsverein aufzustellen und die Beschaffung von entsprechenden Satzungen zu erreichen. Weiters wurde die Wahl einer Vereinsleitung durchgeführt, die als Obmann Josef SEITLINGER, DENGG in WEIßPRIACH, als seinen Stellvertreter Michael LÜFTENEGGER, Fingerlossohn in STRANACH, ergab. Zum Hauptmann wählte man Hans SEITLINGER, BARTEI in TSCHARA, zu seinen Stellvertretern Johann MACHEINER, SCHNEIDER in SEITLING, Jakob FINGERLOS, URSTIFT in MARIAPFARR, und Alois LANKMAYER, THOMALWIRT in MARIAPFARR. Dieser wurde zugleich zum Geschäftsführer bestellt.

1950

Glockenweihe am 14. und 15. Oktober für die Pfarrkirche und die Filialkirchen in ALTHOFEN und WEIßPRIACH. Nach einer Weihestunde für die Vermissten und Gefallenen der Pfarrgemeinde läutete die Kriegerglocke zum ersten Mal. Die anderen Glocken folgten nach zehn Minuten. Die Fenster der Häuser waren mit brennenden Kerzen geschmückt.

1950

Für jeden Gefallenen beider Weltkriege wurde von deren Angehörigen entlang des Totengassl zwischen MARIAPFARR und ALTHOFEN ein Birkenbäumchen gepflanzt (Heldenallee).

1955

17. und 18. September: Weihe der Kriegergedächtnisstätte MARIAPFARR (Krypta) und 50-Jahr Jubiläum der Kriegerfahne.

1957

11. August: Die ersten Reservisten des Bundesheeres traten dem Kameradschaftsbund MARIAPFARR bei.

1963

9. Juni: Weihe des Kriegerdenkmales in ST. ANDRÄ.

1967

Der langjährige Obmann Josef SEITLINGER trat ab. Zum neuer Obmann wurde Herbert BREITSCHÄDEL, PERNER-BRUCKDORF gewählt.

1968

Aufstellung des Schützenzuges MARIAPFARR. Dieser ist ein Teil der Kameradschaft MARIAPFARR.

1978

Am 5. November starb Alois LANKMAYER, der durch 50 Jahre die Geschicke des Vereines als Geschäftsführer wesentlich mitgestaltet hatte.

 

wird fortgesetzt!

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