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Kameradschaft Mariapfarr - Vorstand

Der Vorstand der Kameradschaft Mariapfarr
11 13 4 3    18Vorst pla
 Obmann Stv Obmann Geschäftsführer Kassier Jugendreferent Medienreferent
12 8 10 6 5 7
 Hauptmann Stv Hauptmann Stv Hauptmann Fähnrich Stv Fähnrich   Stv Fähnrich
    9 14    
     Rechnungsprüfer Rechnungsprüfer    

 

18scharfetter Horst Scharfetter legte mit Ablauf des Kameradschaftsjahres 2018 seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Kameradschaft Mariapfarr zurück.
Für seine langjährige Tätigkeit, er war von 2006 bis 2018 Geschäftsführer, wurde er mit dem Landesehrzeichen in Silber aus seiner Funktion verabschiedet. Er bleibt der Kameradschaft aber weiterhin als Vertrauensmann für MIESDORF erhalten.
Herzliche Gratulation zur hohen Landesauszeichnung und einen besonderen Dank für die langjährige Tätigkeit.

 

 

 

Der Vorstand der Kameradschaft Mariapfarr im Vereinsjahr 2017

17KBMaPf Vorstand

v.l. GF Horst Scharfetter, Obm. Anton Sagmeister, 1. Hptm Anton Schilcher, 2. Hptm Bernhard Moser, ObmStv. Hannes Singer.

 

 

17KBMaPf Aussch

Vorstand mit Ausschuss

Kameradschaft Mariapfarr - Veranstaltungen

Unsere Fahnenabordnung war beim Totengedenken in Tamsweg
181130 01 Allers 181130 03 Allers
181130 04 Allers
Kameradschaft - Eindrücke
 
180831 02 LaJu Fest  
181015 01 Erntedank  
181025 08 ST MICHAEL Angelobung  

 

Traditioneller Kameradschaftstag am Sonntag, 7. Oktober 2018

Zahlreiche Kameraden und Mitglieder der Gemeinden Mariapfarr, Göriach, St. Andrä und Weißpriach trafen sich zum Gedenk- und Ehrentag mit anschließender Jahreshauptversammlung 2018. Den Auftakt bildete eine Messe in der Basilika Mariapfarr, welche von Pfarrer Mag. Bernhard Rohrmoser in würdiger Weise zelebriert und von der Trachtenmusikkapelle Mariapfarr feierlich umrahmt wurde. Anschließend fand beim Kriegerdenkmal eine Kranzniederlegung zu Ehren aller vermissten und gefallenen Kameraden beider Weltkriege sowie der verstorbenen Kameraden statt.

Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung, welche im Gasthof Örglwirt stattfand, begrüßte der Obmann Anton Sagmeister im besonderen Pfarrer Mag. Bernhard Rohrmoser, Bezirksobmann Stv. Hans Sampl, Bürgermeister von Mariapfarr Franz Doppler, die Trachtenmusikkapelle Mariapfarr und Obmänner der Schützenkompanie Mariapfarr. Im Anschluss wurde an die im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen Kameraden gedacht. Der Tätigkeitsbericht war dieses Jahr um ein wesentliches umfangreicher, weil wir im vergangenen Jahr um einige Ausrückungen mehr hatten. Sodann wurde der Kassabericht und Bericht der Kassaprüfer vorgetragen und die Entlastung durch die Generalversammlung erteilt.
Zur Neuwahl des Obmannes übernahm Bgm. Franz Doppler den Vorsitz. Der Wahlvorschlag lautete den bisherigen Obmann Anton Sagmeister für die nächste Periode wieder zu wählen. Einstimmige Zustimmung erfolgte durch die Generalversammlung. Anton Sagmeister nahm die Wahl an und bedankte sich für das Vertrauen und ersuchte alle Funktionäre um eine kameradschaftliche Zusammenarbeit wie in den bisherigen Jahren.
Obmann Anton Sagmeister übernahm wieder den Vorsitz und ersuchte um Wahlvorschläge für den stvObm. Der Vorschlag, den bisherigen Stellvertreter Hannes Singer für die nächste Periode wieder zu wählen wurde angenommen. Er wurde einstimmig gewählt und er nahm die Wahl an. Der bisherige Geschäftsführer Horst Scharfetter konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein. Er hatte bereits vorher seine Funktion als Geschäftsführer mit dem heutigem Tag zurückgelegt.

18jhv 1

Deshalb wurde zum Schriftführer Richard Ehrenreich, zum Kassier Josef Bogensperger als Kassenprüfer Johann Planitzer und Michael Trattner vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Die Funktionen wurden durch die gewählten Kameraden angenommen. Die drei bisherigen Hauptleute, Anton Schilcher, Bernhard Moser und Karl Pöllitzer wurden ebenfalls gewählt und bestätigt. Obmann Anton Sagmeister dankte den gewählten Personen für die Annahm der Funktionen und die Mitarbeit in der Kameradschaft.
Der stv Bezirksobmann mit dem Vorstand der Kameradschaft.
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Ehrungen & Auszeichnungen:

 25 jährige Mitgliedschaft: Johann Planitzer und Christian Moser
40 jährige Mitgliedschaft: Alois Bogensperger und Peter Zitz
50 jährige Mitgliedschaft: Josef Macheiner
Verdienstmedaille Silber: Martin Ernst, Hannes Singer, Johann Lerchner, Bernhard Moser und Manfred Kocher

Ehrenbrosche in Kristall: Monika Sagmeister

Geehrte und Ausgezeichnete mit stvBezObm, Pfarrer und Bürgermeister

Worte der Ehrengäste: Bürgermeister Franz Doppler begrüßte alle Anwesenden und überbrachte die besten Grüße der Gemeinde Mariapfarr und stellvertretend für seine Bürgermeisterkollegen aus St. Andrä, Göriach und Weißpriach. Weiters dankte er der Kameradschaft für das Mitwirken bei allen kirchlichen Festen und Ausrückungen sowie festlichen Anlässen in der Gemeinde welche dieses Jahr umfangreicher waren und sprach eine Spende von Seiten der Gemeinde Mariapfarr aus. Den geehrten und ausgezeichneten Kameraden herzliche Gratulation.
Den neugewählten Kameraden dankte er für die Übernahme der Funktionen und Mitarbeit in der Kameradschaft. Ein Verein kann nur weiterbestehen wenn sich immer wieder neue und junge Kameraden finden und bereit sind, Tätigkeiten, Funktionen und Verantwortung zu übernehmen.
Bezirksobmann Stv. Hans Sampl überbrachte die Grüße des Bezirkes an die Kameradschaft Mariapfarr, dankte für die gute Zusammenarbeit, gratulierte den Geehrten und Ausgezeichneten und wünschte dem heutigen Festtag einen guten Verlauf.


Obmann Anton Sagmeister dankte dem Bürgermeister Franz Doppler für die Spende von Seiten der Gemeinde Mariapfarr und Bezirksobmann Hans Sampl für die Grußworte und auch für die gute Zusammenarbeit der Gemeinde und den Mitarbeitern. Ein besonderer Dank erging auch an die aktiven Musikanten der Trachtenmusikkapelle Mariapfarr und die Schützenkompanie. Abschließend zum Festtag der Kameradschaft Mariapfarr dankte der Obmann den neu und wiedergewählten Kameraden für die Übernahme ihrer Tätigkeiten freut sich auf eine gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit und wünscht einen schönen Sonntag und schloss die Jahreshauptversammlung 2018.

Text&Bilder: Alois PLANITZER

 

 

"Basilika" belebt die Wallfahrtskirche Mariapfarr
Ein langer Weg endete am Maria-Himmelfahrtstag den 15. August 2018: Seit Jahren kämpfte Mariapfarr unter Pfarrer Bernhard Rohrmoser, dass die Lungauer Mutterkirche in Mariapfarr Basilika wird. Nun konnte die Pfarre die Erhebung gebührend feiern. Für den Pfarrer Bernhard Rohrmoser war es ein Weg voller Hürden und Möglichkeiten. Es begann mit der Kirchenrenovierung in den Jahren 2014 bis 2016. Den Pfarrer Rohrmoser hat das Tage und Nächte beschäftigt wie die Renovierungsarbeiten, die dazu erforderlichen Planungen mit allem Wenn und Aber abgeschlossen werden sollen. Schließlich kam ihm der Gedanke „Basilika Wallfahrtskirche Mariapfarr“.

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Der zur Ernennung Basilika erforderliche Fragebogen aus dem Vatikan war für den Pfarrer Rohrmoser überwältigend. 65 Fragen umfasste dieser und war in päpstlicher Amtssprache auf Latein verfasst. Diese zu übersetzen und handschriftlich zu beantworten war nicht leicht und erforderte einige Zeit. Doch nur vier Monate nach der definitiven Einreichung in Rom kam die Bestätigung, die Pfarrkirche Mariapfarr erhält den Ehrentitel „Basilika minor“!
Samsone, Historische Schützen und Marketenderinnen eskortieren die Ehrengäste. v.l.: Die Bürgermeister der vier Gemeinden, Alterzbischof, Erzbischof, Bezirkshauptfrau und Landeshauptmann.
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Zu Maria Himmelfahrt, dem Patrozinium der Pfarre Mariapfarr, feierten die örtlichen Vereine, Ehrengäste und eine große Anzahl vom Menschen aus nah und fern, im besonderen der 4 zur Pfarre Mariapfarr gehören Gemeinden St. Andrä, Göriach, Weißpriach und Mariapfarr.

Pfarrer Bernhard Rohrmoser hofft nun auch darauf, dass die Tradition der Wallfahrt wiederbelebt wird.

Unsere Kameradschaft bei der Defilierung

Entstanden ist die 923 erstmals urkundlich erwähnte Lungauer Mutterkirche in ihrer heutigen Größe Anfang des 15. Jahrhunderts, als beeindruckend, als basilikaler Bau mit einem Mittel- und zwei Seitenschiffen. Schon aus dieser Zeit war eine grundlegende Voraussetzung gegeben, um den Gedanken Basilika überhaupt fassen zu können. Dazu kam auch noch die Bedeutung der Wallfahrt, die Bedeutung als Ur- und Mutterkirche des Lungaues und ab 1995 auch als Stille-Nacht-Kirche.
Mariapfarrr ist neben Maria Plain im Flachgau und Mariathal im Tiroler Unterland die erst dritte Basilika in der Erzdiözese. Weltweit sind es an die 1.700. Die Verleihung des Titels „Basilika minor“ bezweckt, „die Stärkung der Bindung der einzelnen Kirchen an den römischen Bischof und soll die Bedeutung der Kirche für das Umland hervorheben.

Der Kameradschaftsbund Mariapfarr gratuliert dem Pfarrer Bernhard Rohrmoser ganz besonders zu seinem unermüdlichen Einsatz für die Erhebung unsere Kirche zur "Basilika minor".

Text: Alois PLANITZER, Bilder: Peter BOLHA

 

 

EISSTOCKSCHIESSEN der KAMERADSCHAFT

18Eisstockschießen

Am 19. Jänner 2018 konnte Obmann Anton Sagmeister auf der Eisbahn in LINTSCHING 4 Damen und rund 40 Kameraden begrüßen.

Er bedankte sich bei den „Trachtenfrauen Mariapfarr“, die dankenswerter Weise die Moaschaft des Eisstockschießens übernommen haben.

Gekämpft wurde um Essen, Trinken und um die Ehre. Unter der überaus fachkundigen und umsichtigen Leitung unserer beiden "Moa" Burgi KAISER und Monika SAGMEISTER sowie deren Assistentinnen, der "Haggl" Maria BRUGGER und Monika SCHLICK, wurde der Bewerb zelebriert.

Es stellte sich heraus, dass wir Stockschützen noch viel zu lernen haben, denn den qualifizierten Anweisungen der beiden Moa wurde nicht immer Folge geleistet. Die Stöcke wurden oft aus Übermotivation unkontrolliert geschossen und landeten dann irgendwo und nur nicht dort, wo sie der Moa haben wollte.

Letztendlich hat verdienter Maßen die bessere Moaschaft gewonnen und die "ehrenvollere Mannschaft" konnte die „Ehre“ für sich beanspruchen. Beides wurde in bewährter Art und Weise beim anschließenden Abendessen beim KARLWIRT in lustiger Runde noch ausführlich besprochen.

Fazit: Eine sehr gelungene Veranstaltung!

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18eis 1 18eis 2 18eis 3

 

 

 

Archiv:  
18LaMSchSki logo

Landesmeisterschaften Ski Alpin

Am FANNINGBERG wurden die Meisterschaften 2018 des Salzburger Kameradschaftsbundes ausgetragen.

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Neues Kriegerdenkmal in GÖRIACH

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Kameradschaftstag 2017

Der alljährliche Kameradschaftstag der Kameradschaft Mariapfarr fand am Sonntag, den 8. Okt. 2017 statt.

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Kameradschaftstag 2016

Zum alljährlichen Kameradschaftstag trafen sich die Mitglieder der Kameradschaft Mariapfarr am Sonntag den 9. Oktober. 2016.

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15kirche logo

Die Mutterkirche in Mariapfarr erstrahlt wieder neu!

Die Einweihung der renovierten Pfarrkirche war am Hohen Frauentag, am 15. August 2015.

Bericht >>

Kameradschaft Mariapfarr - Vereinsgeschichte

149 Jahre Kameradschaft MARIAPFARR

1870

Gründung des Ersten Lungauer Militärveteranenvereines mit Sitz in TAMSWEG. Zu seinem Einzugsgebiet gehörten die meisten Gemeinden des Lungaues mit Ausnahme von ST. MICHAEL, ZEDERHAUS und MUHR. Mitglied konnte nur werden, wer kaiserlich-königlichen Militärdienst geleistet hatte.

Das Protektorat über diesen Verein hatte Seine Durchlaucht Erzherzog LUDWIG VIKTOR, ein Bruder des Kaisers Franz Joseph. Er hatte seinen Wohnsitz in Schloß KLEßHEIM bei SALZBURG.

Zweck des Vereines: Pflege der Kameradschaft, Unterstützung von in Not geratenen Mitgliedern und deren Hinterbliebenen (Arzt-, Medikamenten- und Kurkostenersatz oder Beihilfen, Gewährung von Darlehen), "Letztes Geleit" für verstorbene Kameraden mit militärischen Ehren.

1895 25jähriges Bestandjubiläum des Vereines und Weihe einer neuen Vereinsfahne.
1899 Die Bitte der Filiale MARIAPFARR, eine eigene Vereinsfahne aus Vereinsmitteln anzuschaffen, wurde abgelehnt. Die Filialen MARIAPFARR und MAUTERNDORF könnten bei besonderen Anlässen und schönem Wetter jederzeit die Vereinsfahne ausleihen.
 1901  Die alte Vereinsfahne wird den beiden Filialen MARIAPFARR und MAUTERNDORF zur Verfügung gestellt. (Sie ist derzeit in MAUTERNDORF in Verwahrung)
1905 Anschaffung und Weihe einer eigenen Vereinsfahne für MARIAPFARR.
Pfarrer Josef LACKNER aus MARIAPFARR und Alois LANKMAYER, vulgo ZECHNER in GÖRIACH, werden Ehrenmitglieder des Vereines.
1906 Vereinsvorstand: 7 Mitglieder aus TAMSWEG, 3 Mitglieder aus MARIAPFARR (Matthias LANKMAYER - Thomalwirt, Anton LERCHNER - MOAR in GUTRAT, Matthias SCHREILECHNER, HIASN in FERN), 3 Mitglieder aus MAUTERNDORF.
1907 Erzherzog Ludwig Viktor legt die Funktion eines Protektors zurück, der Verein trat dem Salzburger Veteranenbund bei.
1911 Der Gesamtverein zählt 469 Mitglieder.
1912 Matthias SCHREILECHNER aus MARIAPFARR wird zum Ehrenmitglied ernannt.
1914 Die Filialen MARIAPFARR und MAUTERNDORF wählen eigene Vereinsausschüsse, halten eigene Jahreshauptversammlungen ab und kommen von nun an selbst für die Ausgaben auf. Somit wurde die endgültige Trennung vom Hauptverein vollzogen.
1920 wurden die beiden ehemaligen Filialen des Hauptvereines mit je 5.000 Kronen vermögensmäßig einvernehmlich abgefunden. (Quelle: Oberschulrat Hans GUGGENBERGER, "Geschichte des Kameradschaftsbundes TAMSWEG")
1922 Vom 1. Oktober 1921 scheinen im Kassabuch Gründungsbeiträge zur Neugründung des Kriegervereines MARIAPFARR auf, der Verein wurde also umbenannt.
1924 Zum Gedenken an die 100 gefallenen Kameraden der Pfarrgemeinde wurde am 7. September 1924 das Kriegerdenkmal eingeweiht. Es war von Herrn Pfarrer MÜHLBACHER entworfen und modelliert worden, worauf es in der Marmorindustrie KIEFERSFELDEN (BAYERN) vom akademischen Bildhauer Johann WÜHR aus Untersberger Marmor herausgehauen wurde.
1931 9. August: Weihe eines Kriegerdenkmales in GÖRIACH.
1935 Anläßlich einer Ausschußsitzung am 1. September wurde bereits die Wiedererrichtung von Schützen ins Auge gefasst. Obmann war damals Josef SEITLINGER, vulgo DENGG in WEIßPRIACH.
Bei der Generalversammlung am 29. September wurde u. a. die Abhaltung eines Kriegerballes für 1. Oktober festgesetzt. Beginn um 10:00 Uhr mit Kirchgang und Gebet beim Kriegerdenkmal, hernach Eröffnung des Balles. Eintritt 50 Groschen für Mitglieder, 1 Schilling für Nichtmitglieder.
In dieser Versammlung wurde auch Beschwerde über die Verwendung der "Kriegerglocke als Sterbeglocke für jedermann" geführt. 1936 wurde dies im Einvernehmen mit Pfarrer Dr. OBERKOFLER wieder abgeschafft.
1938

Am 13. März 1938 erfolgte der Anschluß an DEUTSCHLAND. In der Ausschußsitzung am, 24. April legten neben anderen auch Obmann Alois SEITLINGER und Hauptmann Alois LANDSCHÜTZER, vulgo KÜHBARN in STRANACH, ihre Funktionen nieder.

Für 22. Mai wird daraufhin eine außerordentliche Vollversammlung mit Neuwahl angesetzt. Bei dieser wurden die Rücktritte abgelehnt.
Im Juli wurde der Kriegerverein in den NS-Reichskriegerbund eingegliedert und ein neuer Kameradschaftsführer ernannt. Am 31. Juli wurde nach einer Ausschußsitzung mit der alten Vereinsfahne der letzte Gang zum Kriegerdenkmal gemacht, hernach nach GÖRIACH marschiert und die Fahne "im ZEHENTHOFE feierlichst hinterlegt".

1949 Am 26. Mai fand beim THOMALWIRT in MARIAPFARR eine Versammlung unter dem Vorsitz des "gewesenen Obmannes des Kriegervereines Mariapfarr", Herrn Josef SEITLINGER, statt.
Es wurde beschlossen, "sobald als möglich und es gesetzlich tunlich ist, einen Kameradschaftsverein aufzustellen und die Beschaffung von entsprechenden Satzungen zu erreichen".
Weiters wurde die Wahl einer Vereinsleitung durchgeführt, die als Obmann Josef SEITLINGER, DENGG in WEIßPRIACH, als seinen Stellvertreter Michael LÜFTENEGGER, FINGERLOS-Sohn in STRANACH, ergab.
Zum Hauptmann wählte man Hans SEITLINGER, vulgo BARTEI in TSCHARA, zu seinen Stellvertretern Johann MACHEINER, vulgo SCHNEIDER in SEITLING, Jakob FINGERLOS, vulgo URSTIFT in MARIAPFARR, und Alois LANKMAYER, THOMALWIRT in MARIAPFARR. Dieser wurde zugleich zum Geschäftsführer bestellt.
In einer Ausschusssitzung am 11. September wird mit der Musikkapelle die musikalische Umrahmung der Begräbnisse von Mitgliedern des Kameradschaftsbundes vereinbart. Als Pau-schalvergütung leistet der Verein einen Beitrag von 2 Schilling (S 5,- Jahresbeitrag) pro Mitglied im nachhinein. Zusätzlich erhält die Kapelle bei den Leichenfeiern 1 Faß Bier "und das übliche Brot hiezu". "Wird oder kann dieses nicht von den Angehörigen aufgebracht werden, so springt auch hier der Verein ein".
Der Ball wurde am 23. Oktober nach dem Kirchgang und dem Gedenken beim Kriegerdenkmal abgehalten ("Erträgnis" S 590,-).
In der Sitzung vom 10. Dezember kam auch das Verhältnis zwischen "Alt und jungen Kriegern zur Erörterung". Es wurde allgemein zum Ausdruck gebracht, daß hier eine "einige" Zusammenarbeit am Platze sei.
1950 In der Ausschusssitzung am 12. März wird die Bepflanzung des TOTENGASSLs beschlossen ("Heldenallee"). Für jeden Gefallenen beider Weltkriege soll ein Birkenbäumchen gepflanzt werden. Betreffs der Aufbringung der Bäumchen und der Pflöcke sollte an die Angehörigen herangetreten werden.
Glockenweihe am 14. und 15. Oktober für die Pfarrkirche und die Filialkirchen in Althofen und Weißpriach.
Nach einer Weihestunde für die Vermißten und Gefallenen der Pfarrgemeinde läutete am Abend des 15. Oktober die "Kriegerglocke" zum ersten Mal. Die anderen Glocken folgten nach 10 Minuten. Die Fenster der Häuser waren mit brennenden Kerzen geschmückt.
1951 In der Ausschußsitzung am 17. Juni beschloß man, an die Firmen BOGENSPERGER in PICHL und FUNKE in ST.ANDRÄ heranzutreten, sie mögen für die Fahrten zu Festen ihre Lastautos zur Verfügung stellen.
1952 Beratung über den Ausbau der Annakapelle zur Krypta und zum Kriegerdenkmal (Bgm. PRODINGER).
2 Projekte: a) Krypta b) Ergänzung des bestehenden Denkmales
Alois LANKMAYER und Sepp FELLACHER schlugen die Errichtung eines neuen Friedhofes vor, um die Zugänge zur Gruft ohne besondere Schwierigkeiten schaffen zu können. Auch die Bürgermeister von MARIAPFARR, GÖRIACH und ST.ANDRÄ sprachen sich dafür aus.
Einstimmiger Beschluß zur Errichtung der Gedenkstätte.
Alois LANKMAYER ist 25 Jahre Geschäftsführer.
1953 Vermißtensuchaktion des Roten Kreuzes (Versammlung, Fragebögen).
20. September: Versammlung der Angehörigen von Gefallenen des Zweiten Weltkrieges.
Abstimmung über Kriegerdenkmal: 32 für Annengruft, 20 für die Ergänzung, 8 Enthaltungen.
1955 Rundschreiben vom 7. März 1955 (Bürgermeister PRODINGER, SCHRÖCKER, ZEHNER und GAHR, Pfarrer MAIER; Denkmalausschußobmann KLAUSHOFER):
1. Das Denkmal des Ersten Weltkrieges wird tiefer gesetzt, erneuert und um die Gedenktafeln der Gefallenen und Vermißten des Zweiten Weltkrieges (160) erweitert.
2. Die Annenkapelle wird als Krypta zur Kriegergedächtnisstätte ausgebaut.
17. und 18. September: Weihe der Kriegergedächtnisstätte MARIAPFARR (Krypta) und
50-jähriges Jubiläum der Kriegerfahne.
Programm für Samstag vormittag: Empfang auswärtiger Festgäste, Heldenehrung, Weihe der Krypta und des Kriegeraltares durch Weihbischof Dr. Johannes FILZEN, Fackelzug und Höhenfeuer, Festversammlung und Kameradschaftsabend.
Sonntag: Hl. Messe in der Krypta für alle Vermißten, Empfang auswärtiger Festgäste, Weihe des Kriegerdenkmales (Ergänzung) und Heldenehrung, Festzug, Feldmesse in der ULNÖTZ:
Festansprachen, Bänderverleihung, Defilierung vor der Fahne und den Ehrengästen auf dem WEIHERPLATZ.
Nachmittag: Samsonumzug und kameradschaftliches Beisammensein in den Gaststätten mit Konzert der Musikkapellen.
Abend: Heldenmesse für alle Gefallenen in der Krypta.

Sepp SCHÖPP berichtet am 19. 9. an Alois LANKMAYER: "Bin gestern mit dem Weihbischof über einige Zwischenstationen gut in SALZBURG gelandet. Ich darf der Kameradschaft MARIAPFARR und vor allem dem Festausschuß für die vorbildliche Gestaltung dieses Festes noch einmal herzlich danken."
1956 14. Oktober: In der Generalversammlung wird mitgeteilt, daß die zum neuerstandenen Bundesheer eingerückten Soldaten selbstverständlich als ordentliche Mitglieder aufgenommen werden.
1957 Die ersten Reservisten des Bundesheeres traten dem Kameradschaftsbund MARIAPFARR bei.
1958 12. Oktober: In der Generalversammlung wurden der Obmann Josef SEITLINGER, sein Stellvertreter Michael LÜFTENEGGER und der Geschäftsführer Alois LANKMAYER bestätigt. Hauptmann war damals Balthasar ZALLER.
1959 Im Ausschuß gibt es eine Mißstimmung mit dem Geschäftsführer. Ursache ist die Abhaltung des Balles (SANTNER/ÖRGLWIRT).
1962 Im Protokoll wird erstmals die Abhaltung eines Maskenballes erwähnt.
1963 9. Juni: Weihe des Kriegerdenkmales in ST.ANDRÄ.
1967 8. Oktober: Generalversammlung.
Der langjährige Obmann Josef SEITLINGER trat ab.
Neuer Obmann: Herbert BREITSCHÄDEL, PERNER in BRUCKDORF, Stellvertreter: Josef HUTEGGER, Adolf LERCHNER, vulgo SEIFTER in ST.ANDRÄ. Geschäftsführer: Alois LANKMAYER, THOMALWIRT.
1968 8. Dezember: Außerordentliche Generalversammlung über die Aufstellung des Schützenzuges. Dieser ist ein Teil des Kameradschaftsvereines.
1978 Am 5. November stirbt Alois LANKMAYER, der durch 50 Jahre die Geschicke des Vereines als Geschäftsführer sehr wesentlich mitgestaltet hatte.
Die Geschäftsführung übernimmt Georg MACHEINER, vulgo DASLER in ALTHOFEN.
1984 Angelobung von 750 Jungmännern auf dem Sportplatz in MARIAPFARR am 4. Mai.
In der Nacht auf den 7. Juli überschütteten unbekannte Täter das Kriegerdenkmal mit blauem Kunstharzlack: Die Fa. ASCHBACHER aus MAUTERNDORF übernahm kostenlos die Reinigung und Wiederinstandsetzung.
1988 Renovierung (Trockenlegung) des Kriegerdenkmales.
1990 15. Juli: 120-jähriges Jubiläumsfest mit Weihe einer neuen Fahne. Fahnenpatin ist Gertrud BAYR.
1991 Hinterlegung der alten wertvollen Fahne in einer Vitrine hinter Glas in der St.Georgs-Kapelle.
1993 Beschlossen wird, dass zum Kameradschaftstag in GÖRIACH die Vereinsfahne ausrücken darf. Sie ist von einem Fähnrich aus GÖRIACH zu tragen.
1997 Herbert BREITSCHÄDEL tritt nach 30 Jahren als Obmann der Kameradschaft zurück. Er wird zum Ehrenobmann ernannt. Ihm folgt Anton SAGMEISTER nach.
1999 Die Trachtenmusikkapelle GÖRIACH beschließt, dass bei Begräbnissen von Kameraden aus GÖRIACH immer die TMK-GÖRIACH musikalisch begleitet.
2006 Nach 28 Jahren tritt der Geschäftsführende Obmann Georg MACHEINER zurück. Er wird zum Ehrengeschäftsführer ernannt. Zum neuen Geschäftsführer wird Horst SCHARETTER gewählt.
2016 Für die Renovierung der Pfarrkirche werden von den Mitgliedern der Kameradschaft viele Arbeitsstunden geleistet. Stiftung deiner Statue des hl. Jakobus am Anna-Altar der Pfarrkirche.
2019

In der Kameradschaft sind rund 500 Mitglieder vereinigt.
Die Kameraden kommen überwiegend aus den 4 politischen Gemeinden der Pfarrgemeinde. In GÖRIACH, MARIAPFARR, ST.ANDRÄ und WEISSPRIACH sind unsere Mitglieder aktiv.

Die Kameradschaft steht in den Vorbereitungen der Jubiläumsfeierlichkeiten zu „150 Jahre Kameradschaft MARIAPFARR“ und „50 Jahre Wiedergründung der Historischen Schützenkompanie Mariapfarr“.

Kameradschaft Mariapfarr - Kontakt

Adresse: Kameradschaft Mariapfarr, Pfarrstraße 246, 5571 Mariapfarr
E-Mail an: Telefon Nr.:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! +43 6473 8270
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! +43 660 2465571
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! +43 664 9902142

Kameradschaft Mariapfarr - Aktuelles&Termine

Aktuelles&Termine:

Terminvorschau:
Do,20. Juni Fronleichnam. Nach dem Umzug werden Gruppenfotos gemacht.
Bitte zahlreich ausrücken, denn es gibt auch die neuen Marketenderinnen zu bewundern!
Sa, 13. Juli 07:00-17:00

Milizschießen in GLANEGG.
Anmeldung über die Vertrauensleute. Auch Damen sind sehr erwünscht!
- Neu ist, dass auch gemischte Mannschaften antreten dürfen (Damen/Herren)
- Geschossen wird nach internationalen Schießregeln, d.h. eine Mannschaft besteht aus 5 Schützen. Das schlechteste Ergebnis wird bei der Auswertung gestrichen.
- Der Parkplatz ist dieses Jahr beim STADION SV GRÖDIG, da uns die anderen Parkplätze heuer leider nicht zur Verfügung stehen. Ihr erreicht diesen direkt über die Autobahnabfahrt Salzburg-Süd. Von dort wird Euch das österreichische Bundesheer mit Mannschaftstransportbussen nach Glanegg bringen.

06. Okt. 2019 Friedenswallfahrt nach Maria Plain